DIE WELT DER ERNÄHRUNG – EIN SCHLARAFFENLAND?
Leider führen uns die Lebensmittelindustrie und die Medien in eine Welt, die zwar wie ein Paradies erscheint, in Wirklichkeit aber eine Teufelsfalle ist – aus der es nur schwer herauskommt. Zucker wird als „verlockende Zutat“ präsentiert, ist aber mittlerweile in fast allen verarbeiteten Lebensmitteln enthalten – auch in Produkten, die man nicht unbedingt vermuten würde, wie Räucherlachs, Ananas aus der Dose, Tomatensoße, Salatdressing, Vanillemilch und vielem mehr.
Für Kinder ist das Ganze ein großes Spektakel. Alles ist kindgerecht gestaltet, durch Bilder und verführerische Werbung. Aber wie sollen die Jüngsten wissen, dass sie von Anfang an quasi auf Zivilisationskrankheiten vorbereitet werden? Kinder liegen mir sehr am Herzen – das spiegelt sich auch in „Mama Belle“ wider. Nicht nur, weil ich selbst ein wundervolles Kind habe, das mir über alles geht und Schutz verdient, sondern auch, weil Kinder und Jugendliche diese Dinge in jungen Jahren noch nicht verstehen können. Sie müssen erst lernen, was gut und was schlecht ist, um gesund zu leben. Kinder brauchen die richtigen Informationen und Hilfsmittel, damit sie wissen, was ihren Körper stärkt und was ihn schwächt. Deshalb appelliere ich hier: Setzen wir das Problem an der Wurzel an.
Denken Sie ab jetzt anders. Verbieten Sie sich keine Lebensmittel mehr – vermeiden Sie Sätze wie „Jetzt muss ich mir etwas gönnen“, denn damit bin ich absolut nicht einverstanden. Sie müssen sich nichts versagen – so sollten Sie nicht denken. Geben Sie Ihrem Körper immer nur das Nötigste: die wertvollen Proteine, die er zur Zell- und Gewebeerneuerung braucht, die gesunden Fette und eine Vielzahl an lebenswichtigen Nährstoffen. Die Welt der Lebensmittel hat so viel Gutes zu bieten. Bieten Sie Ihrem Körper alles an, damit er aus dem Überfluss wählen kann – dann ist er zufrieden und kann seine Aufgaben weiterhin optimal erfüllen. Wenn es um das unendlich frustrierende Thema Abnehmen geht, höre ich oft Verzweiflung, Wut, Frustration und das Gefühl des Versagens. Ich kann das sehr gut nachvollziehen, denn ich habe es selbst erlebt.
Mein Vater war Leistungssportler, Bewegung liegt mir also wohl im Blut. Doch wie sehr uns Ernährung stärken oder schwächen kann, habe ich erst nach und nach selbst herausgefunden. Je älter ich wurde, desto schwieriger wurde es. Seit über zwanzig Jahren ist das nun mein Beruf, und ich lerne immer noch dazu.
Erst vor wenigen Jahren habe ich eine Ausbildung zur Darmgesundheitsberaterin abgeschlossen – und da ging mir ein Licht auf. Gerade beim Stressmanagement ist die Darmgesundheit unerlässlich. Betrachten Sie Ihren Körper daher bitte immer ganzheitlich und berücksichtigen Sie die drei Säulen der Gesundheit:
Ernährung, Bewegung und Entspannung
